
Bregenzerwald neu entdecken
Indie Trails
Du kehrst jeden Abend an denselben Ort zurück – nicht aber auf dieselben Wege. Jede Etappe zeigt dir eine neue Seite der Bergwelt. Dazwischen bleibt bewusst Zeit für einen Ruhetag und besondere Genussmomente. So werden fünf Tageswanderungen zu einer Urlaubswoche, in der Bewegung und Regeneration im Einklang stehen. Deshalb entstehen Indie Trails ausschließlich in Regionen mit außergewöhnlicher landschaftlicher Vielfalt.



Drei Varianten pro Tagesetappe
Jede der fünf Tagesetappen gibt es in drei Ausprägungen – leicht, mittel und schwer. Du entscheidest jeden Morgen neu, nach Wetter, Kondition und Lust. Der Trail bleibt derselbe, dein Tag nicht.
Das macht Indie Wandern besonders individuell:
- Du wählst jeden Tag deine Stufe – ohne den Trail zu verlassen.
- Kein Kofferpacken: dein Basislager bleibt fünf Tage dasselbe.
- Jede Etappe ist eine Schleife – du kehrst abends dorthin zurück, wo du gestartet bist.
- Regeneration ist Teil des Konzepts, nicht Beiwerk.
- Deine Gastgeber kennen jede Variante persönlich und beraten dich vor Ort.
- Auch Gruppen mit unterschiedlicher Kondition wandern denselben Trail.
↓
Wähle deinen Trail
Indie Trail am Tannberg
Tannberg Panoramawege
Wähle deine Stufe. Kilometer, Höhenmeter und Dauer unten passen sich an.
Fünf Tage, fünf Schleifen, ein Zuhause auf Zeit. Die Tannberg Panoramawege zeigen dir jeden Tag eine neue Seite der Bergwelt rund um Schröcken. Abends kehrst du zurück ins Berghaus, tankst neue Energie und startest am nächsten Morgen wieder zu einem neuen Bergerlebnis. Die Freiheit des Weitwanderns – ohne täglich weiterziehen zu müssen.
Etappe 1 – Körbersee 8.9 km262 hm ↑2:45 hT2
-
Variante 1 · Leicht
8,9 km · 262 hm ↑ · 252 hm ↓ · 2:45 h · T2
Tour 01 Körbersee · leicht
Von den Saloberliften über den Salobersattel hinüber ins Auenfeld. Erst ein breiter Schotterweg bergauf, dann ein schmaler Pfad zwischen Felsblöcken hinauf zum Körbersee. Zurück geht es am Kalbelesee vorbei.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
11,6 km · 484 hm ↑ · 483 hm ↓ · 4:05 h · T3
Tour 01 Körbersee · mittel
Die lange Schleife zum Körbersee: über die Witelealpe zum Kalbelesee, an der Simmelkapelle vorbei auf den Falkenweg und über den Salobersattel ins Auenfeld. Der See kommt erst spät — dafür hast du die ganze Hochfläche vorher gesehen.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
18 km · 742 hm ↑ · 742 hm ↓ · 6:10 h · T3
Tour 01 Körbersee · schwer
Die große Runde — und eine der wenigen Touren, die direkt vor der Haustür des Berghaus startet und dort auch endet. Über Nesslegg und die Witelealpe hinauf, dann der ganze Bogen übers Auenfeld zum Körbersee und über Batzen- und Fellealpe zurück.
Route ansehen
Etappe 2 – Unterm Widderstein 5.5 km374 hm ↑2:20 hT2
-
Variante 1 · Leicht
5,5 km · 374 hm ↑ · 373 hm ↓ · 2:20 h · T2
Tour 02 Unterm Widderstein · leicht
Kurz, aber von Anfang an steil: über Schotter hinauf zur Widdersteinhütte, weiter zum Hochalpsee und über den Hochalppass zurück. Im Frühsommer kann die Bachquerung unterhalb des Widderstein noch Altschnee führen — vorher bei deinen Gastgebern nachfragen.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
10,5 km · 509 hm ↑ · 510 hm ↓ · 3:55 h · T2
Tour 02 Unterm Widderstein · mittel
Der Panoramahöhenweg unter dem Widderstein. Am Sattel bei der Bärgunter Hochalpe lohnen ein paar Schritte abseits des Wegs — der Blick geht weit ins Kleinwalsertal. Weiter zur Widdersteinhütte und über den Gemstelpass zurück.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
17,3 km · 1128 hm ↑ · 1132 hm ↓ · 6:50 h · T2
Tour 02 Um den Widderstein · schwer
Einmal ganz um den Widderstein herum. Über den Hochalppass hinunter ins Bärgunttal, am Panoramaweg entlang nach Baad und durchs Gemsteltal wieder hinauf. Über tausend Höhenmeter und ein langer Tag.
Route ansehen
Etappe 3 – Bürstegg 4.7 km516 hm ↑2:05 hT1
-
Variante 1 · Leicht
4,7 km · 516 hm ↑ · 65 hm ↓ · 2:05 h · T1
Tour 03 Bürstegg · leicht
Der kürzeste Weg zur alten Walsersiedlung Bürstegg, die bis heute bewirtschaftet wird. Steil über die Wiesenhänge hinauf, dann gemütlich weiter bis auf Höhe des Wannensees. Bergab nimmst du die Steffisalpbahn — die Tour endet an der Talstation, nicht am Start.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
12,5 km · 565 hm ↑ · 562 hm ↓ · 4:10 h · T2
Tour 03 Bürstegg · mittel
Mit der Steffisalpbahn hinauf, dann die große Runde um Wartherhorn und Auenfelderhorn. Über Bürstegg und den Auenfeldsattel zu den Auenfeldalpen, zurück über Salobersattel und Saloberkopf.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
10,3 km · 988 hm ↑ · 959 hm ↓ · 4:55 h · T4
Tour 03 Bürstegg · schwer
Die Gipfeltour: von Wanghus steil hinauf nach Bürstegg und weiter aufs Wartherhorn. Nach der Aussicht geht es denselben Weg zurück und über Wannensee und Wannenkopf hinunter. Ziel ist der Dorfplatz in Warth.
Route ansehen
Etappe 4 – Schröcken / Heita / Butzensee 5.2 km200 hm ↑1:45 hT1
-
Variante 1 · Leicht
5,2 km · 200 hm ↑ · 203 hm ↓ · 1:45 h · T1
Tour 04 Schröcken · leicht
Die Runde direkt ums Haus in Schröcken: vom Berghaus talauswärts, über die Tannberger Brücke hinauf nach Oberboden und über Schwand und Unterboden zurück. Der kürzeste Tag der Woche — gut als Ruhetag mit Bewegung.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
11,2 km · 767 hm ↑ · 767 hm ↓ · 4:35 h · T3
Tour 04 Heita · mittel
Auf kaum begangenen Wegen zum Aussichtspunkt Heita. Über Oberboden und die Geiersbergalpe hinauf, das letzte Stück über offene Wiesen. Zurück geht es denselben Weg — was bergauf lang wirkt, läuft sich bergab von selbst.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
17,4 km · 1101 hm ↑ · 1089 hm ↓ · 6:45 h · T5
Tour 04 Butzensee · schwer
Über die Fellealpe und den steilen Jägersteig durch felsiges Gelände hinauf zum Butzensee. Weiter über den Mohnenfluhsattel, dann hinunter ins Auenfeld und über die Batzenalpe zurück zum Berghaus.
Route ansehen
Etappe 5 – Salzstraße / Grüner / Grüner 5.4 km53 hm ↑1:25 hT1
-
Variante 1 · Leicht
5,4 km · 53 hm ↑ · 230 hm ↓ · 1:25 h · T1
Tour 05 Salzstraße · leicht
Eher Spazierweg als Bergtour: von Hochkrumbach an den Liftstationen vorbei zur Jägeralpe und dort auf die historische Alte Salzstraße. Über Wolfegg geht es leicht bergab nach Warth — keine sechzig Höhenmeter im Anstieg.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
10,7 km · 436 hm ↑ · 436 hm ↓ · 3:50 h · T4
Tour 05 Grüner · mittel
Der Wurzelweg um den Grüner. Erst hinunter zum Krumbach und wieder hinauf nach Gehren, dann auf einem schmalen, wurzelreichen Bergweg um den Berg herum. Vorbei an den beiden Lechleitner Alpen zurück zur Steffisalpe.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
14,1 km · 681 hm ↑ · 745 hm ↓ · 5:15 h · T4
Tour 05 Grüner · schwer
Von der Jägeralpe über Tschirggen und die Hirschgehrenalpe hinauf zum Haldewangereck. Von dort ein kurzer Abstecher zum südlichsten Punkt Deutschlands. Über den Schrofenpass und die Lechleitner Alpen hinunter nach Gehren und zur Steffisalpe.
Route ansehen
Indie Trail im Vorderwald
Vorderwald
Wähle deine Stufe. Kilometer, Höhenmeter und Dauer unten passen sich an.
Sanfte Nagelfluhketten, Moore, Wälder und die Wirtshauskultur des Bregenzerwalds. Der Vorderwald-Trail verbindet fünf Tagesschleifen rund um Hittisau – mit Kultur, Käse und klaren Aussichten.
Etappe 1 – Krumbach / Hittisau / Sibratsgfäll 10.5 km234 hm ↑3:00 hT2
-
Variante 1 · Leicht
10,5 km · 234 hm ↑ · 234 hm ↓ · 3:00 h · T2
Tour 01 Krumbach · leicht
Vom Dorfplatz Krumbach an der Kapelle Salgenreute vorbei durch Moore, Wiesen und kurze Waldstücke. Am Roßbad liegt ein Rest Hochmoor, daneben eine Wassertretanlage. Drei Moorwirte im Ort kochen mit Pflanzen, Beeren und Kräutern aus dem Moor.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
10,3 km · 461 hm ↑ · 461 hm ↓ · 3:20 h · T2
Tour 01 Hinterbergalpen · mittel
Hinter den Hittisberg in das Gebiet der Hinterbergalpen. Waldstrecken wechseln mit offenen Güterwegen; auf dem letzten Stück bei Stöcken liegt Hittisau unter dir. Hittisau ist die alpenreichste Gemeinde Österreichs — hier siehst du, warum.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
12,4 km · 715 hm ↑ · 715 hm ↓ · 4:25 h · T3
Tour 01 Feuerstätterkopf · schwer
Start bei Felbers schiefem Haus am Rindberg, dann gleichmäßig bergauf zur Wildriesalpe und weiter auf den Feuerstätterkopf (1.645 m). Oben geht der Blick über die Winterstaude bis zum Hohen Ifen. Sibratsgfäll liegt im Naturpark Nagelfluhkette und ist für seine Plenterwälder bekannt.
Route ansehen
Etappe 2 – Lecknertal / Sulzberg / Rohnehöhe 9.8 km423 hm ↑3:05 hT1
-
Variante 1 · Leicht
9,8 km · 423 hm ↑ · 423 hm ↓ · 3:05 h · T1
Tour 02 Plattenalpen · leicht
Die kleine Runde über die Plattenalpen im Lecknertal. Zur Juliansplatte und weiter über Alpweiden zur Schwarzenberger Platte, wo eine Schausennerei steht. Auf mehreren Alpen am Weg gibt es Alpprodukte und hausgemachten Kuchen.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
10,8 km · 374 hm ↑ · 374 hm ↓ · 3:15 h · T2
Tour 02 Sulzberg – Doren · mittel
Über den Sulzbergrücken hinüber nach Doren und zurück. Der Weg führt an der Pfarrkirche vorbei, die Alois Negrelli gebaut hat — derselbe, der später den Suezkanal plante. Dazu die vierhundert Jahre alte Marienlinde und zwei Kapellen zwischen Stockreute und Sulzberg.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
11,3 km · 721 hm ↑ · 721 hm ↓ · 4:15 h · T4
Tour 02 Rohnehöhe · schwer
Vom Wanderparkplatz im Lecknertal auf den Sonnenhang und hinauf zur Rohnehöhe (1.639 m). Der obere Teil ist als Steig ausgewiesen. Am Weg liegen sechs Alpen, auf vier davon wird Alpkäse gemacht — und unten wartet der Lecknersee.
Route ansehen
Etappe 3 – Lingenau / Hochhäderich / Riefensberg 9.0 km362 hm ↑2:50 hT2
-
Variante 1 · Leicht
9 km · 362 hm ↑ · 363 hm ↓ · 2:50 h · T2
Tour 03 Subersachschlucht · leicht
Zweimal hinunter in die Schlucht der Subersach und wieder hinauf. Beim ersten Mal über eine gedeckte Holzbrücke aus den 1830er Jahren, beim zweiten über einen schmalen Drahtsteg — bis ins 19. Jahrhundert die einzige Verbindung zwischen Lingenau und Egg.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
9 km · 732 hm ↑ · 732 hm ↓ · 3:50 h · T3
Tour 03 Hochhäderich · mittel
Auf den wichtigsten Gipfel des vorderen Bregenzerwalds. Vorbei an Streichbrunnen- und Lochalpe wird der Weg zum Grat hin richtig steil. Unterwegs stehen große Felswände aus Nagelfluh — das Gestein, das dem Naturpark seinen Namen gibt.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
12,1 km · 735 hm ↑ · 720 hm ↓ · 4:30 h · T3
Tour 03 Kojen · schwer
Von Riefensberg hinauf auf den Kojen (1.300 m), den Hausberg mit Rundumblick. Danach über Wiesen, Waldstücke und offene Flächen weiter bis Hittisau. Diese Tour endet nicht dort, wo sie beginnt.
Route ansehen
Etappe 4 – Doren / Langen / Schetteregg 12.0 km92 hm ↑3:10 hT2
-
Variante 1 · Leicht
12 km · 92 hm ↑ · 254 hm ↓ · 3:10 h · T2
Tour 04 Weissachbrücke – Egg · leicht
Vom Dorfplatz Doren hinunter zur Weißachbrücke, wo die Weißach in die Bregenzerach mündet. Von dort auf der alten Trasse der Bregenzerwaldbahn fast eben am Fluss entlang nach Egg. Zurück geht es mit dem Bus.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
8,8 km · 464 hm ↑ · 464 hm ↓ · 3:05 h · T2
Tour 04 Hirschberg · mittel
Über Geserberg und Ahornach hinauf auf den Hirschberg (1.095 m) mit Rundblick. Zurück führt der Weg über den Feßlerberg, wo noch Besenbirkenhaine stehen — aus ihren Zweigen wurden früher Besen gebunden.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
19,9 km · 689 hm ↑ · 816 hm ↓ · 5:50 h · T3
Tour 04 Schetteregg – Großdorf · schwer
Der längste Tag im Vorderwald. Von Hittisau über Stöcken zu den Hinterbergalpen, hinunter ins Tobel der Subersach zum Stausee und über Schetteregg weiter nach Großdorf. Knapp zwanzig Kilometer, vorbei an zahlreichen Alpen und Sennereien.
Route ansehen
Etappe 5 – Lecknersee / Subersach / Sulzberg 7.2 km254 hm ↑2:05 hT2
-
Variante 1 · Leicht
7,2 km · 254 hm ↑ · 254 hm ↓ · 2:05 h · T2
Tour 05 Lecknersee · leicht
Gemütlich taleinwärts am Lecknersee vorbei zur Höflealpe mit ihrer Kapelle von 1936. Über die Neuschwandalpe geht es weiter bis zur Helmingenalpe, die schon auf deutschem Boden steht. Großteils Schotterweg, und überall Gelegenheit zur Rast.
Route ansehen -
Variante 2 · Mittel
15,4 km · 423 hm ↑ · 423 hm ↓ · 4:40 h · T2
Tour 05 Subersach – Rotenberg · mittel
Von Lingenau hinunter zur Negrellibrücke und die Subersach entlang flussaufwärts nach Hittisau. Dort führt der Wasserwanderweg durch die Engenlochschlucht. Zurück geht es über den Rotenberg, mit einem Abstecher zum Aussichtspunkt Känzele.
Route ansehen -
Variante 3 · Schwer
16,6 km · 1132 hm ↑ · 909 hm ↓ · 6:05 h · T3
Tour 05 Hittisau – Sulzberg · schwer
Der Tag mit den meisten Höhenmetern. Über Gfäll hinauf zur Gehrenalpe und weiter über den Hochhäderich-Höhenzug, an klaren Tagen bis zum Bodensee. Durch das Kojenmoor und am Steinernen Tor vorbei hinunter nach Riefensberg und über die alte gedeckte Holzbrücke hinauf nach Sulzberg.
Route ansehen
Drei Varianten pro Tagesetappe
Wähle deine Stufe
Leicht, mittel oder schwer – jede Etappe gibt es dreimal. Du entscheidest morgens, nicht bei der Buchung.
Leicht
Die kürzeste Linie. Sanfte Anstiege, breite Wege, viel Zeit für den Blick ins Tal.
Mittel
Die Hauptroute. Ausgewogen zwischen Anstieg und Aussicht – so ist die Etappe gedacht.
Schwer
Die lange Variante. Mehr Höhenmeter, ausgesetztere Wege, ein längerer Tag.
Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.
– Astrid Lindgren

