
Zwei Häuser tragen die beiden Pilot-Trails. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein.
Das Berghaus Schröcken wurde 2022 neu gebaut und liegt auf 1.260 Metern. Klare Architektur, viel Holz, beheizter Außenpool, zwei Saunen, Dampfbad, Ruheräume. Ein junges Haus mit einer entspannten Atmosphäre — so beschreibt es sich selbst.
Die Krone Hittisau steht am Dorfplatz und ist seit 1838 in Familienhand. Das sind sechs Generationen. Regionale Küche, ein Weinkeller mit über zehntausend Flaschen, ein Saunahaus im Garten, das der Architekt Bernardo Bader entworfen hat.
Was sie teilt
Nicht das Baujahr. Nicht die Größe. Nicht einmal die Höhenlage — zwischen beiden liegen mehrere hundert Meter.
Was sie teilt, ist eine Vorstellung davon, wie eine Wanderwoche aussehen soll. Man kommt abends zurück an denselben Ort. Man muss nicht packen, nicht weiterziehen, nicht das nächste Quartier suchen. Das Zimmer ist am fünften Tag dasselbe wie am ersten, und die Leute an der Rezeption wissen, wo man heute war.
Dazu gehört, dass jemand im Haus die Wege kennt. Nicht aus einer Broschüre, sondern weil er sie geht. Diese Art von Wissen kann man nicht einkaufen, und sie ist der eigentliche Grund, warum beide Häuser dabei sind.
Zwei Trails, zwei Basislager
Das Berghaus trägt die Tannberg Panoramawege, die Krone den Vorderwald-Nagelfluh. Wer beides gehen will, hat zwei Wochen vor sich — und wird zwei sehr verschiedene erleben.